Vereinsfahrt nach Wittenberg vom 13. – 15. Mai 2011

Vereinsfahrt Wittenberg 13. – 15.05.2011

1508 hat das Schicksal Martin Luther nach Wittenberg gebracht.
Dort unterrichtete er und studierte Theologie –
Und auch im Augustinerorden fand er Harmonie.
Wegen Johann Tetzels Ablassbriefen entfachte er einen Streit.
Schrieb 95 Thesen auf – bekannt heut weit und breit.
Er nagelte sie an die Kirchentür und hoffte auf Vertrauen.
Doch diese Geschichte kennt jedermann…
Ins Jahr 2011 woll`n wir heute schauen!

An einem Maifreitag, den 13. zog es unseren Verein
In diese schöne Lutherstadt um mal beisammen zu sein.
Der erste Weg – wie sollt es sein – war „Luthers Kirchentür“
Doch leider ließ man uns nicht rein –
die Bauherren waren schneller dort als wir.
Doch nicht so schlimm, in dieser Stadt gibt’s mehr
als nur vor Tür’n zu stehn!
Wir folgten der Christiane brav, denn wo einst Lucas Chranach malte,
ja auch das wollten wir sehn!
Doch leider war der Herr nicht da, und Äpfel gab es keine.
Dafür gab’s lauten Niesalarm auf Lucas Chranachs Steine.
Langsam kam die Dämmerung und Hunger schlich sich ein!
Ein Wunder gar nach Ekelgeschichten von Zusätzen in Bier und Wein.

Zurück am Heim – wir glaubten`s kaum – war eingedeckt im Lutherkeller
Und hungrig stürzten wir uns drauf –
was soll man machen wenns eim` schmeckt
wie fast von Mutters Teller.
Mit Gräupchen, Hühnchen, Brot und Fett füllten wir unsere Mägen
Und zuviel Bier und köstlich Wein ließ viele nächtlich sägen.
Und auch das traurig` Nächtesingen laut Sage wahr wohl schuld,
dass niemand früh am morgen aus dem warmen Bette wollt.

Doch Kaffeedurst und Weckalarm ließ uns pünktlich erwachen.
Mit Kopfschmerz und mit Schlafentzug packten wir unsre Sachen.
Für die einen hieß es nun Sport frei –
es lockte der Radweg vorbei an der Elbe
Doch irgendwie verfahrn ohwei – führte der Heimweg uns quer übers Felde.
Naja - auf dem Weg nach Wörlitz machten wir,
in dem Biergarten „Abseits“ Rast.
Dort, bei dieser netten Familie fühlten wir uns wohl als Gast.
Wir waren die ersten Gäste für sie dort gewesen
Und nun kann man uns für immer, auf Seite Eins im Gästebuch lesen.

Die anderen machten sich einen schönen Tag
in der Stadtkirche, und auf dem bunten Bauernmarkt.
Auch besuchten sie noch einmal Chranachs Hof und die Buchdruckerei
Und die Schlosskirche samt Turm mit vielen Stufen wei oh wei.
Doch war der Ausblick vom Turm auch noch so schön –
Mussten sie los – denn schließlich wollten wir uns alle
im Wörlitzer Park wieder sehen.

Angekommen dort sahen wir den ein oder anderen Bau.
Wir buchten eine Paddelrundfahrt durch den Park von
Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau.
(P.s. Unser Boot lenkte eine eher zaghafte Frau.)

Auf alle Fälle gehört der Park zum Welterbe der UNESCO –
Und dass – so können gewiss alle bezeugen ist auch genau richtig so!
„Es ist wie ein Märchen“ schrieb Goethe einst über den Park.
Und das kann ich wohl bestätigen, denn auch bei mir ging er ins Mark.

Doch leider kam die Zeit und wir mussten wieder gehen –
Die Laune – dank dem Regen und dem Feld – war vielen anzusehen.
Doch schafften wir gemeinsam nach vielem hin und her
Zusammen wieder anzukommen – nur die Knochen die warn schwer.

Die Dusche half und machte fit fürs köstlich` Abendmahl.
Und gleich danach machten wir los – in die Irish Harp Pub Music Bar.
Dank Getränken, Nüssen und Wunschmusik
Dauerte es nicht lang - und unsre Laune stieg.

Doch auch dieser Abend musste mal zu Ende gehn.
Ein kleiner Rest machte es sich dann noch
im Aufenthaltsraum des Wohnheims bequem.

Dort ersetzten wir – natürlich nur für diesen Abend – unseren Pfarrer Wisch.
Denn Bodo Trummer - Pfarrer aus Först (Auch Reinhold genannt)
saß mit am Tisch.

Am nächsten Morgen Déja vu
Alles wieder viel zu früh…
Frühstück, Dusche, Tasche packen und viel zu wenig Schlaf
Und traurig sich zur Abfahrt - jedermann am Auto traf.

Es ging dann noch ins Ferropolis – in die Stadt aus Eisen
Vieles erinnert einen hier an Profen und an Theisen.
Doch nicht nur wir erinnerten uns auch Tino Gawollek der Bergmann
Denn seine Zeit bei uns in Profen war wohl voller Tatendrang.
Die Bagger heißen Medusa, Mad Max, Big Wheel, Moskito und Gemini –
auf den konnten wir gehen.
Ach ja, die Überreste eines Waldelefanten, die gabs auch noch dort zu sehen.

Zur Mittagsstund fuhr Herr Bergmann vornweg zu seinem Restaurant
Von ihm – wie sollt es anders sein? - Schacht Barbara genannt.
Der Schacht war voll, denn nicht nur uns, auch andern knurrt der Magen
Und dann wurd`s dunkler und auch laut - es gab noch Showeinlagen.

Nach singen und Geschichten war es nun an der Zeit
Den ersten Lebe Wohl zu sagen – und auch dem Himmel tat dies leid.
Doch blieb es zum Glück bei leichten Tropfen –
denn ein Abschiedsfoto musste noch sein!
Wir wünschten Glück auf allen Wegen und stiegen in die Autos ein.

Ein paar von uns fuhren noch nach Altjeßnitz.
Denn dort befindet sich ein Irrgarten - der größte und älteste hat hier seinen Sitz.
Der Urentwurf des Gartens, der stammt von einem Pfarrer –
Und ich kann sagen – wir verirrten uns – und es gab viele Lacher.

Doch fanden wir alle in der Mitte das Ziel und freuten uns gar sehr –
Nur den Weg nach draußen – den den kannte keiner mehr.
Die ein oder andere Abkürzung ließ uns dann wieder raus
Doch irgendwie wollte noch immer niemand recht nach Haus.

Drum gingen wir noch einmal zusammen ins Cafe
Es lockte Kaffee, Eis und Kuchen-
Und gestärkt hieß es Ade.

Ein drücken hier ein knuddeln da und schon hieß es Good Bey
Der schöne Urlaub Wittenberg
Die schöne Vereinsfahrt mitten im Mai!

Habt dank Ihr tollen Organisatoren
Für diese schöne Zeit
Eins, dass können wir versprechen
Die Erinnerung beschert: Zufriedenheit!

Vielen Dank Kathrin, Ute und Mario!


Foto-Galerie mit 98 Fotos
von Ronald Luckanus

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